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Vienna Young Pianists 2017

International Piano Festival

Meisterkurse

Klavier
Tamara Atschba

TAMARA ATSCHBA (d, e, r, skr, pn, geo)

Tamara Atschba ist in einer Sängerfamilie in Tbilisi, Georgien aufgewachsen. Im Alter von vier Jahren erhält sie ihren ersten Klavier- und Kompositionsunterricht bei ihrer Mutter, Prof. S. Egorowa und bei Prof. L. Nikabadze. Ihre Studien an der Musikhochschule von Tiflis setzt sie daraufhin bei Prof. E. Russischvili und Prof. L. Bakradze fort und absolviert ihre Ausbildung mit höchste Auszeichnungen in den vier Hauptfächern: Konzertfach Klavier, Klavierkammermusik, Pädagogie und Korrepetition (Vokal und Instrumental).

In zahlreichen Wettbewerben, u. a. Kabalevski-Wettbewerb, Kaukasischer Klavierwettbewerb für Junge Interpreten, Solistenwettbewerb der Philharmonie Tbilisi und dem Nationalen Georgischen Kompositionswettbewerb ging Tamara Atschba als Siegerin hervor. Schon in jungen Jahren tritt sie mit der Georgischen Nationalen Philharmonie als Solistin auf.

Sowohl als Solistin als auch kammermusikalisch ist die georgische Pianistin international tätig. Von Kritikern (The Listener, BBC Music Magazine, Fuji News/Japan etc.) wird sie als "unvergleichbare, inspirierte Pianistin" gewürdigt. Sie konzertiert in Österreich, Italien, Frankreich, Norwegien, Holland, Deutschland, Türkei, Russland, USA, Japan, Korea und Mexiko. Sie tritt in zahlreichen internationalen Festivals auf, darunter L'Eté Musical dans la Vallée du Lot, L'Eté Musical en Bergerac (Frankreich), Ankara Music Festival (Türkei), Dubrovnik Summer Festival "Libertas" (Kroatien), Zarlino Festival di Musica da Camera (Italien), „Bridges“ (Israel) sowie Sommets Musicaux de Gstaad (Schweiz).

Zahlreiche CD-Einspielungen und Konzertauftritte u.a. im Wiener Konzerthaus, dem grossen Sendesaal des ORF, dem Bösendorfer-Saal, dem Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek, Radio und Konzert Saal Flagey in Brüssel, dem grossen Saal des Liszt Konservatoriums Budapest, Arturo Benedetti Michelangeli Hall ( Italien), Rose Theater Hall Fuji (Japan), Jacques Thibaud Paris Konservatorium, Kaufman Hall New York und vielen weiteren Sälen u.a. in London, Florenz, Freiburg, Barcelona, Madrid, Hannover, Meiland, Istanbul, Ankara, Prag, Warschau und Moskau sind Zeugen ihrer weitreichenden künstlerichen Tätigkeit.

Mit dem letzten Album »1914« begeht Tamara Atschba in Zusammenarbeit mit Gramola den 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges. Zahlreiche Werke der Kriegsjahre wie die Preludes für Klavier op. 38, das Quintett für Klavier und Streichquartett c-Moll op. 42 (1917/18) von Louis Vierne, und die Sonate für Violine und Klavier op. 64 (1915/16) von Charles Koechlin, gespielt von Tamara Atschba, Louise Chisson, Matthias Adensamer, Alexander Znamensky und Christophe Pantillon im musikalische Gedenken an das Jahr 1914. Eine ihrer CD's wurde in die Top10-Klassik des Jahres 2013 bei dem Magazin Artistxite aufgenommen. Ausserdem hat sie im Jahr 2015 im Rahmen des französischen Fesivals „L'Eté Musical en Bergerac“ das Projekt „Dialogue entre musique et lumieres - Hommage á Scriabine - Synesthetic Perception: Alexander Scriabin's Color Hearing“ zu Skriabins 100. Todestag präsentiert.

Tamara Atschba ist langjährige Klavierkammermusikpartnerin von Prof. Dora Schwarzberg ("In unzähligen Konzerten hat Tamara Atschba nicht nur stets ihr Talent und ihr virtuoses Können gezeigt, sondern auch eine aussergewöhnliche Musikalität") sowie von Prof. Günter Pichler, Primarius des Alban Berg Quartetts, der in ihr "eine hervorragende Partnerin für das gesamte kammermusikalische Repertoire" sieht. Darüber hinaus ist sie Duopartnerin der französischen Geigerin Louise Chisson. In 2016 haben die beide Musikerinnen eine Sommerakademie in Monpasier, Frankreich, gegründet.

Im Laufe Ihrer Karriere begegnete Tamara Atschba hervorragenden Künstlerpersönlichkeiten wie Valentin Berlinsky, Claudio Abbado, Ruggero Ricci, Martha Argerich, Boris Berezovsky und Maxim Vengerov.

Ihre starke musikalische Persönlichkeit, die hohe Qualität ihres Spiels und die aussergewöhnliche Farbe ihres Klangs wurden von hervorragenden Musikern wie u.a.Yehudi Menuhin, Zubin Metha ("solch ein wunderbarer und kraftvoller Ton!"), Vladimir Ashkenazy ("auserlesenes Klavierspiel!"), Vladimir Krainev, Liana Isakadze, Wolfgang Marschner („Homogenität und hoch geschulte Technik sind hier selbstverständliche Prädikate und nur Rahmen für ihr blutvolles Musikantentum, das bis ins Feinste sensibilisiert ist, so wie auch spontane Dramatik und Wiener Ästhetik ein Teil ihrer weiten Palette sind“), Ivry Gitlis („ sie ist eine erstaunliche Musikerin!“ ) hoch gelobt.

2015 kam das Buch “Georgian – German Faces and Names” raus, in dem ein ausführlicher Beitrag über Tamara Atschba geschrieben wurde (“Professor of Music from Georgia“).

Tamara Atschba wird häufig zu Meisterkursen in Europa und Asien und als Jurorin zu internationalen Musikwettbewerben eingeladen. Seit 2015 ist sie Mitglied der International Academy of Performing Arts and Sciences.

Seit 1995 unterrichtet Tamara Atschba an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien und seit 2012 an dem Prayner Konservatorium Wien. Die Leistungen ihrer Studenten bei internationalen Wettbewerben und Festivals sind zahlreich.

Milan Franek

MILAN FRANĚK (d, e, f, s, cz)

Der tschechische Pianist Milan Franěk studierte am Konservatorium in Pilsen und an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Prag, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, an der Kunstuniversität in Graz und an der Karlsuniversität in Prag. Er nahm an mehreren internationalen Klaviermeisterklassen mit renomierten Klavierpädagogen teil (Eva Solar-Kindermann, Willard Schulz, Pierre Jasmin – Kanada, Peter Roggenkamp – Deutschland, Avo Kouyoumdjian und Walter Groppenberger – Österreich, Eugen Indjic und Livia Rév – Frankreich).

Im Jahre 1984 gewann Milan mit seinem Klaviertrio den 3. Preis beim Internationalen Rundfunkwettbewerb „Concertino Praga“, im Jahre 1988 den 3. Preis im Posaunenspiel beim Nationalen Konservatorienwettbewerb für Windinstrumente in Brünn und im Jahre 1992 bekam er wieder mit seinem Klaviertrio Finalist beim Internationalen Kammermusikwettbewerb „Stichting Jong Muziektalent“ in Den Haag.

Milan Franěk nahm mehrmals für den Tschechischen Rundfunk auf und spielte Konzerte in Tschechien, Österreich, Großbritanien, in den Niederlanden, Frankreich, Norwegen, Litauen, Serbien, Malaysien, China und Japan.
Er wurde zu etlichen Klavierwetbewerben als Jurymitglied eingeladen (z.B. „Concours Grieg“ in Norwegen u.a.) und leitete internationale Klaviermeisterklassen in mehreren europäischen Ländern (Tschechien, Österreich, Norwegen, Litauen, Frankreich, Italien, Luxembourg).

Seit dem Jahr 2012 leitete Milan Franěk internationale Klaviermeisterklassen an mehreren renomierten Musikinstitutionen und Musikuniversitäten in Asien (z.B. Academy for Performing Arts in Hongkong, Yong Siew Toh Conservatory of Music, National University of Singapore, Mahidol University in Bangkok, Thailand, Conservatory of Music in Ho Chi Minh Stadt inVietnam, UCSI University in Kuala Lumpur in Malaysien, Centro Escolar University, University of Santo Thomas und University of the Philippines in Manila, Philippinen, East Shanghai Normal University in Shanghai und Ningbo University in China und Petrof Piano Prep., Co in Tokyo, Japan u.a.).

Seit 2010 ist Milan Franěk Präsident der EPTA (European Piano Teachers Association) in der Tschechischen Republik (www.epta-cz.com) und unterrichtet derzeit an der Wiener Musikakademie und Amadeus International School Vienna.

Patrick Lechner

PATRICK LECHNER (d, e ,i, s, c)

Geboren in Österreich, studierte Patrick Lechner Klavier in Salzburg, München und Wien. Unter seinen Lehrern befanden sich Karl-Heinz Kämmerling, Thomas Böckheler und Noel Flores. Er gewann zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Außerdem wurden ihm das Bösendorfer-Stipendium der Musikuniversität Wien sowie der Große Steinway Förderpreis München zuerkannt. Künstlerische Anregungen erhielt Patrick Lechner in Meisterkursen bei Zoltan Kocsis, Mikhail Voskressensky, Emanuel Ax, Lylia Zilberstein und Philippe Entremont sowie an der internationalen Piano Academy bei Sergei Babayan in Cleveland und bei den Beethoven-Meisterkursen der Wilhelm-Kempff-Stiftung in Positano mit John O' Conor.

Seine internationale Konzerttätigkeit führt Patrick Lechner in verschiedene Länder Europas, wie Deutschland, Österreich, England, sowie in die USA, nach Korea und China. Lechner arbeitet mit namhaften Dirigenten wie z. B. Martin Wettges und Maxim Heller, mit der Geigerin Ekatherina Frolova und dem Tenor Erkan Aki.

Patrick Lechner ist ein gefragter Pädagoge und unterrichtete am Tiroler Landeskonservatorium, an der Yeungnam University in South Korea und an der Hunan First Normal University in China.
Unter seinen Schülern befinden sich zahlreiche Preisträger der Wettbewerbe “Jugend musiziert”(Deutschland) und “Prima la musica” (Östereich). Herr Lechner wird regelmäßig als Dozent zu Meisterkursen in Europa, nach China und Korea eingeladen, u. a. zum österreichischen Musik-Festival „Allegro Vivo“, sowie als Juror zu Klavierwettbewerben wie z. B. „Jugend musiziert“.

Derzeit arbeitet Patrick Lechner an seinem Doktorat am College-Conservatory of Music in Cincinnati, USA, wofür er als einer der wenigen Doktoranden ein volles Stipenidum erhält.

Jean Muller

JEAN MULLER (d, e, f)

Jean Muller wurde 1979 in Luxemburg geboren. Seit 1994 wurden Jean Muller zahlreiche Auszeichnungen verliehen. Er erhielt nicht weniger als 12 erste Preise bei internationalen Wettbewerben, besonders hervorzuheben ist der erste Preis beim renommierten „Concours Poulenc“ in Limoges. In zahlreichen Rezensionen wird immer wieder hervorgehoben wie Jean Muller es versteht seine eminente Technik in den Dienst streng durchdachter und doch unmittelbar emotionaler Interpretationen zu stellen. Der berühmte Pianist Jean-Claude Pennetier, hat es so formuliert: „Alles ist da: die Finger, der Kopf, das Herz!“.

Jean Muller tritt weltweit in großen Konzerthäusern auf, seine Aufnahmen und Livemitschnitte werden regelmäßig bei namhaften Rundfunkanstalten ausgestrahlt. In den kommenden Spielzeiten wird er sich intensiv mit Mozarts Klaviersonaten beschäftigen. Seit 2010 ist Jean Muller Professor am Konservatorium Luxembourg.

Susanna Spaemann

SUSANNA SPAEMANN (d, e)

Als gefragte Pädagogin junger Nachwuchstalente wird Susanna Spaemann häufig zu Meisterkursen und als Jurorin zu Wettbewerben im In- und Ausland eingeladen, u. a. Blüthner-Wettbewerb Wien (Österreich), Münchner Klavierpodium (Deutschland), Brin d'Herbe Orléans (Frankreich), Ahorn Klavierwettbewerb (Japan). Unter Ihren Schülerinnen und Schülern befinden sich erste Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe.

Ihre pianistische und pädagogische Ausbildung erhielt die gebürtige Deutsche und Wahlösterreicherin an der Musikhochschule Mozarteum in Salzburg bei Anton Czjzek und Brian Lamport sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Harald Ossberger und Klára Harrer-Baranyi. Darüber hinaus absolvierte Susanna Spaemann Fortbildungen im Bereich Musikphysiologie, Mentaltraining und Auftrittscoaching am Institut für Musikergesundheit der Hanns Eisler Musikhochschule Berlin. Künstlerische und pädagogische Impulse, u. a. durch Peter Feuchtwanger, Paul Badura-Skoda und Noel Flores haben sowohl ihr Spiel als auch ihren Unterricht beeinflusst.

Susanna Spaemann tritt als Kammermusikerin, Liedbegleiterin und solistisch auf. Konzertreisen führen sie durch Europa und nach Japan. Seit 2000 leitet Susanna Spaemann am Konservatorium Prayner für Musik und dramatische Kunst in Wien eine Klavierklasse und ist auch eine erfahrene Kammermusik-Lehrerin.

Seit 2005 ist sie künstlerische Leiterin des von ihr gegründeten internationalen Klavierfestivals Vienna Young Pianists.

 

Unterrichtssprachen:

d: Deutsch, e: Englisch, f: Französisch, s: Spanisch, c: Chinesich, r: Russich, cz: Tschechisch, Serbokroatisch (skr), Polnisch (pn), Georgisch (geo)